Von 21.-25. September führte mich ein Städtetrip in die „Ewige Stadt“, aus der ich auch architektonische Eindrücke mitgenommen habe. Unter anderem lernte ich, dass dreitausend Jahre vor Christus weniger begüterte Römerinnen und Römer ihr Zuhause in mehrstöckigen Wohnhäusern hatten. Solch ein rechtwinkliger Häuserblock wurde als Insula bezeichnet. Oft von Säulengängen umgeben, hatte viele der Häuser bis zu sieben Geschosse. Auf Grund von Wohnungsnot in der rasch wachsenden Stadt boten die (nicht immer robusten) Bauten vielen Menschen eine Bleibe. Ganz oben im Haus waren Wohnungen in der Regel am kleinsten, dort lebten weniger begüterte Römer. In den Etagen darunter reichere Bewohner in größeren Wohnungen und ganz im Erdgeschoss befanden sich Läden und Geschäfte. Für die Nutzung der einzelnen Wohnräume gab es keine baulichen Vorgaben. Das äußere Erscheinungsbild war von einer einheitlichen Fassade geprägt, zu denen Fenster und Balkone gehörten. Und wie genau der Bau von Häusern im alte Rom von statten ging, darüber berichte ich das nächste Mal.

rom

Share: