Zum Abschluss der diesjährigen Town&Country-Spendenaktion stelle ich fünf weitere Vereine vor, die Gutes tun und aktuell mit je 1.000 Euro unterstützt werden. Einige der Vereinsvertreter hatte ich in die Krynos-Geschäftsräume nach Charlottenburg (Foto) zum Frühstück eingeladen, andere habe ich vor Ort bei ihrem jeweiligen Verein getroffen.

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SEHstern e.V.

Der Verein Sehstern e.V. unterstützt Kinder und Jugendliche, die besondere Herausforderungen bei der Artikulation haben. Dabei behelfen sich die Kinder mit alternativen Kommunikationsformen wie Blinzeln, Lautäußerungen oder mit dem Fingerzeig auf Bilder. Was auch möglich ist: mit einem Taster ein verbundenes Radio aktivieren, um „ja“ oder „nein“ zu signalisieren oder mit Lichtquellen zu arbeiten. Somit gibt es ganz unterschiedliche Wege des Kommunizieren und all das wird von der Town&Country-Stiftung unterstützt.

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Malchower Grashüpfer e.V.

Der Verein Malchower Grashüpfer ist in einer Schule am nördlichen Berliner Stadtrand zu Hause. Mitglieder stammen aus Schulklassen aller Altersstufen, bis hin zur 12. Klasse. Alle Aktiven, auch die Lehrer, arbeiten ehrenamtlich. Dabei handelt es sich um eine richtig große Schule, die auch über einen Bauernhof verfügt, den die Kinder betreiben. In diesem Zusammenhang unterstützt die Town&Country-Stiftung ein Bienenprojekt, dass sich um Arten-Schutz kümmert. Den Schülern werden ökologische und wirtschaftliche  Inhalte vermittelt, denn neben der artgerechten Bienenhaltung soll das Projekt rentabel geführt werden. Also stellt sich unter anderem die Frage, für wie viel Geld der Honig verkauft werden kann – Schüler als Unternehmer.

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 Karuner die Sozialgenossenschaft mit Familiensinn e.G.

Die Karuner Sozialgenossenschaft kümmert sich um jungendliche benachteiligte Kinder, die entweder von Obdachlosigkeit bedroht oder suchtgefährtet sind. Es existieren diverse Jugend- und Suchthilfe-Programme, das neben einer Entgiftungsstation auch Aufklärungsarbeit in Kitas umfasst. Insgesamt wird so früh wie möglich auf das Thema Sucht aufmerksam gemacht: denn die Strukturen werden früh im Kopf angelegt. Und süchtig werden oft Kinder, die auch süchtige Eltern haben.

Bei diesem speziellen Projekt geht es darum, dass die Genossenschaft ein Objekt aufgekauft hat, dass sich im ehemaligen Bahnhof in Jamlitz an Jugendlichen, die bisher am Rand der Gesellschaft lebten zum Beispiel Straßenkinder richten soll. Dabei können die Jungendlichen gemeinsam in einer Art Wahlfamilie, in einem Mehrgenerationenhaus leben. Insgesamt arbeitet die Genossenschaft unter der Prämisse, dass in Beziehungen und nicht in Regeln gearbeitet wird. Denn wenn die Beziehungen stimmen, dann braucht man keine Regeln. Nach Jamlitz können aber auch Schulklassen hinfahren, die eine Aktionswoche rund um politische Bildung machen. Es gibt auch ein Präventionszentrum, das sich spielerisch mit den Themen Rauchen, Kiffen, Alkohol auseinandersetzt.

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Arche

Die Arche engagiert sich besonders für Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen. Begonnen hat die Arbeit 1995 in Berlin auf Initiative von Pastor Bernd Siggelkow. Mittlerweile ist der Verein an mehr als 20 Standorten in Deutschland aktiv und erreicht bis zu 4.000 Kinder und Jugendliche, natürlich auch Kinder in Berlin. Die Arche glaubt daran, dass jedes Kind etwas Einzigartiges mit in die Welt bringt. Der Verein unterstützt Kinder dabei, ihr Potenzial zu entdecken und macht sie stark fürs Leben. Talente fördern, Bildung ermöglichen, Chancen geben – dafür steht die Arche und das unterstützt auch die Town&Country-Stiftung.

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Gutes tun für Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg e.V.

Wie im vergangenen Jahr unterstützen wir auch dieses Jahr Lambda. Dabei handelt es sich um das einzige queere Jugendhaus in Berlin für junge Lesben, Schwule, Bi-, Trans* und Inter* zwischen 14 und 27 Jahren sowie für interessierte Jugendliche inklusive Jugendcafé, Beratungsmöglichkeiten, Jugendgruppen und -projekten.  Diesmal unterstützen wir die 2014 gegründete Arbeisgruppe Intersektionalität. Intersekktionalität meint die Überschneidung verschiedener Diskriminierungsmerkmalen in einer Person. Zum Beispiel können sich Sexismus und Rassismus addieren. Das führt zu eigenständigen Diskrimierungserfahrungen, die eigene Identitäten bilden. Mit der Arbeitsgruppe reflektiert Lambda die internen Strukturen kritisch, setzt sich mit verschiedenen Formen von Diskriminierung auseinander und hilft Barrieren abzubauen. So wurde zum Beispiel 2015/2016 die  Homepage überarbeitet, um Diskriminierung zu vermeiden und ein barrierefreies Angebot zu haben.

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