Der Abschluss meiner kleinen Architektur-Reise durch Rom führt ins Pantheon. Es ist ohne Frage eines der wohl am besten erhaltenen Bauten aus der römischen Antike. Der nördlich gelegene Gebäudeteil besitzt einen rechteckigen Grundriss und hat eine Tempelfassade, im Süden befindet sich der zentrale Teil mit einer über vierzig Meter hohen kreisrunden Kuppel. Sie liegt auf einer sechs Meter tiefen Mauer, zu der auch Entlastungsbögen und Hohlräume gehören. Über eineinhalb Tausend (!) Jahre besaß das Pantheon die weltweit größte Kuppel, ihr Durchmesser liegt bei etwa 43 Metern, bestehend aus fünf, nach oben hin immer kleiner werdenden Ringen. Eine neun Meter breite Öffnung ist die einzige Lichtquelle in diesem imposanten Rundbau. Bei ihm kam römischer Beton zum Einsatz, über den ich im vorhergehenden Beitrag schon berichtete. Fertiggestellt wurde das Panteon etwa 125 nach Christus, wiederum 500 Jahre später folgte die Weihe zur römisch-katholischen Kirche.

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