Zugegeben, der Tag der Immobilienwirtschaft ist schon ein paar Wochen her. Aber die Themen sind natürlich absolut relevant, also nutze ich meine kurze Sommer-Auszeit und teile an diese Stelle, was ich mitgenommen habe 🙂

Immobilienwirtschaft: Regulierungen und Grundsteuer

Genrell war bei der Veranstaltung Mitte Juni im Berliner Tempodrom die Mietpreisbremse ein Thema. Insgesamt besteht der Eindruck, dass Regulierungen wie eben diese das knappe Angebot an Wohnraum nicht wett machen können. Denn eigentlich bräuchte es eine Initiative, um die Entwicklung von Bauland zu fördern.

Abseits davon war die Grundsteuer Gesprächsthema, da sie ja bekanntlich nicht verfassungskonform ist. In diesem Zusammenhang favorisiert der ZIA das „Südländer-Modell“. Es wurde von Ländern wie Hessen und Bayern entwickelt und sieht vor, als Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer die Grundstücks- und Gebäudeflächen zu nutzen.

Investition in Immobilien

Durch die Möglichkeit in Deutschland an der Börse in Immobilienprojekte zu investieren, fließt viel Geld in unser Land. Doch auch der Brexit ist für die Branche zuträglich. Denn man kann eben nicht „einen Markt mit 500 Millionen Konsumenten verlassen ohne einen Preis dafür zu zahlen“. Vor diesem Hintergrund schwenken viele Investoren aus Asien, die bisher am angelsächsischen Raum orientiert waren, nach Kontinentaleuropa um. Insgesamt fehlen hier in den Großstädten Wohnungen und bei den schrumpfenden Märkten (also Bevölkerungszahlen), von denen man ausgegangen ist, wurde unterschätzt, das Haushalte kleiner werden und jeder Einzelne mehr Fläche wünscht. Und das alles bei geringen Baukapazität.

Doch wie sahen die einzelnen politischen Positionen auf dem ZIA aus? Dazu mehr im nächsten Blogbeitrag!

Tag der Immobilienwirtschaft 2018 im Berliner Tempodrom Tag der Immobilienwirtschaft 2018 im Berliner Tempodrom
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