Am letzten Veranstaltungstag des Sommergesamtworkshops warteten Zeitreisen auf die Teilnehmer. Los ging es mit dem Keynote-Vortrag eines Zukunftsforschers!

Dabei zeigte sich schnell, was künstliche Intelligenz heute schon alles bewerkstelligt: Zum Beispiel eine Symphonie kreieren, bei der selbst die Londoner Symphoniker keinen Unterschied zu menschlichen Kompositionen erkennen. Oder debattieren, wie Watson von IBM, der die besten Antworten auf Probleme findet. Mittlerweile ist künstliche Intelligenz auch schon im Vorstand einer Chinesischen Firma angekommen. Doch letztlich brauchen Maschinen immer noch Menschen, um ihnen nützlich zu sein. Zudem, und das ist sehr wichtig, wollen Menschen (als sozialen Wesen) mit Menschen agieren. Das war die Quintessenz des Vortrags.

Weitere Vorträge zum Thema Innovation

Weitere Vorträge folgten dann von verschiedenen Herstellern, wie zum Beispiel dem Ytong-Fabrikanten Xella. Der Geschäftsführer von Xella Technologie & Forschung sprach darüber, wie sich Steine als Baumaterial weiterentwickeln werden. Derzeit besteht Ytong ja nur aus zwei Komponenten (Kalkzement und Aluminiumoxyd), die durch eine dritte Komponente erweitert werden können. Zum Beispiel Kalzium, das zusätzliche Dämmeigenschaften in den Stein packt. Ein weiters wichtiges und aktuelles Thema war der geschlossene Recyclingkreislauf für Porenbeton. Zudem sprach jemand von Vaillant über Energietechnik und Weiterentwicklung von Speichertechnik. Denn Photovoltaik hat heute erst einen Wirkungsgrad von 10 Prozent, während Gasbrennwert-Thermen mit fossilen Brennstoffen einen Wirkungsgrad von 98 Prozent besitzen. Umso mehr gilt es diese Lücke zu schließen und Technik weiter zu entwickeln.

Zeitreisen

Am Nachmittag startete dann eine Messe für die Zukunft, wobei Gäste durch einen Zeittunnel gingen. Darin waren 20 Jahre Town&Country dargestellt (siehe Foto). Unter anderem war ein Notizzettel von Gründer Jürgen Dawo ausgestellt, auf dem er sein Geschäftsmodell erstmals skizzierte. Ebenso waren große Zeitungsartikel und Meilensteine zu sehen. 5.000 Häuser, 10.000 Häuser … dieses Jahr wird die 30.000 Haus-Marke geknackt!  Und im Zeittunnel war auch Digitalisierung ein Thema. Applikationen wurden vorgestellt, die Town&Country behilflich sind. Zum Beispiel in der Bauüberwachung: Drohnen helfen dabei, den Bauverlauf  besser zu sehen und Höhen im Grundstück einfacher auszumessen. Darüber hinaus gibt es einen 3D-Drucker, der für Kunden Häusermodelle visualisiert. Weiterhin gibt es eine App, die Häuser in 3D angucken lässt.

Am Abend gab es dann eine Galaveranstaltung, bei der Herr Dawo seine Festrede über 20 Jahre Town&Country hielt. Neben Mitarbeiterehrungen wurden auch historische Zahlen gewertet, das heißt: Wie viele Zahlen haben Partner geschafft, seitdem sie bei Town&Country dabei sind. Im Gegensatz dazu wird im Januar das letzte Jahr betrachtet und da ist Krynos immer bester Lizenzpartner. Da haben wir alles geschafft, was man schaffen kann. Und nun gabs noch eine Urkunde, als einer der Partner, der seit 20 Jahren dabei ist! Mittlerweile in zweiter Generation, denn mein Vater war von Anfang an dabei.

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