Katholische Propsteikirche St. Trinitatis

Auf meiner Reise in LeipzigIMG_0066 habe ich auch die neugebaute Kirche St. Trinitatis besucht. Deren Architektur überzeugt mit klaren Formen, aufgelockert durch lebendige Ornamentik, die vom Kubanischen Künstler Jorge Pardo stammen. Ein großes Oberlicht in 22 Metern Höhe hebt die Rückwand des Altars optisch hervor, an der sich ein gleichschenkliges Kreuz (siehe Foto) befindet. Gegenüberliegend öffnet ein zweites Kreuz, quasi ein „negativer Abdruck“, den Raum zu tiefstehender Westsonne. Gleichschenklige Kreuze sind nicht nur ein wirkmächtiges Kirchensymbol, sie sollen auch Räume harmonisieren (manchen Quellen zufolge soll das bis hin zur Neutralisierung von Elektrosmog reichen 🙂

Drei Kirchenbauten

Die Kirchen-Fassade besteht aus Rochlitzer Porphyr, einem regionalen Baustoff, der u.a. für das alte Leipziger Rathaus verwendet wurde. Die erste Leipziger Trinitatiskirche wurde 1847 in Altstadt-Nähe gebaut und wegen schwerer Kriegs-Beschädigungen gesprengt. Ende der siebziger Jahre folgte ein Neubau nach Plänen der Bauakademie der DDR. Aufgrund schlechter Grundstücksverhältnisse wies der Bau nach wenigen Jahren erhebliche Mängel auf und wurde aus Kostengründen abgerissen. Nun folgte also der dritte, wie ich finde sehr gelungene, Bau. Mehr zu diesem Projekt finden Sie auf der Internetseite der Architekten: http://schulz-und-schulz.com/projekte/katholische-propsteikirche-st-trinitatis-leipzig/

Share: